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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Mai 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Mario Schubert Fotografie, Bäckerbühelgasse 14, 6020 Innsbruck (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erstellung, das Hosting und die Pflege von Websites sowie damit verbundene Dienstleistungen.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen:

  • Konzeption, Design und technische Umsetzung von Websites
  • Content-Erstellung (Texte, Bilder, Videos)
  • Hosting und technischer Betrieb
  • Laufende Wartung und Aktualisierung
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.

3. Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

4. Leistungserbringung & Mitwirkungspflichten

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen unter Einhaltung vereinbarter Zeitpläne. Voraussetzung ist die rechtzeitige und vollständige Zulieferung von Inhalten, Zugangsdaten und Freigaben durch den Auftraggeber.

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung berechtigen den Auftragnehmer zur angemessenen Verlängerung vereinbarter Fristen.

5. Abnahme

Der Auftraggeber prüft die fertiggestellte Leistung innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung und nimmt sie ab. Beanstandungen sind unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb der Frist, gilt die Leistung als abgenommen.

6. Vergütung & Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher USt.

  • Einmalige Leistungen: 50 % bei Auftragserteilung, 50 % bei Abnahme.
  • Laufende Leistungen (Hosting, Wartung): Monatlich oder jährlich im Voraus.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Bei Verzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet.

7. Laufzeit & Kündigung

Verträge über laufende Leistungen haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich automatisch um jeweils 12 Monate, sofern nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende schriftlich gekündigt wird.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

8. Urheberrecht & Nutzungsrechte

Nach vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht an allen erstellten Werken für den vereinbarten Zweck. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, erstellte Arbeiten zu Referenzzwecken im Portfolio zu zeigen.

9. Hosting & Verfügbarkeit

Sofern der Auftragnehmer Hosting erbringt, gewährleistet er eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel. Ausgenommen sind geplante Wartungen sowie höhere Gewalt.

10. Datenschutz & Auftragsverarbeitung

Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.

11. Gewährleistung

Mängel werden innerhalb angemessener Frist kostenlos behoben. Gewährleistungsansprüche verjähren 12 Monate nach Abnahme.

12. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden — maximal in Höhe der jährlichen Nettovergütung des betreffenden Vertrags.

Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

13. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.

14. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung ihrer Pflichten, soweit dies auf Umstände höherer Gewalt zurückzuführen ist (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Cyberangriffe, behördliche Anordnungen).

15. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Innsbruck, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. Änderungen bedürfen der Schriftform.

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